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Mittwoch, 18. Januar 2017

Rote Beete Creme mit Fetakäse und Orangenöl

Eine saisonale Vorspeise für alle Fans der dunkel-roten Knolle stellt Stephan Schmitz auf seinem Foodblog freihändigkochen.de vor. Er schreibt: "Addicted to Rote Bete, möchte ich mit diesem Rezept die Vielfalt ihrer Kombinationsmöglichkeiten auf einfache Art demonstrieren. Fruchtig, würzig und als "Coupé im Weckgläschen" präsentieren sich Rote Beete Knollen hier in diesem Food Pairing Rezept. Und zwar als edles Low Budget Superfood, dass schon die Ur-Oma schätzte. Die feine mild-aromatisch fruchtige Rote Beete Creme wird mit würzigem Original Fetakäse kombiniert. Schließlich freut sich Griechenland auch über Geld, dass durch Agrarprodukte mit Stolz seinen Staatshaushalt unterstützt. Winter-Gemüse, neu interpretiert mit sonnig griechischem Akzent."

Zutaten für 4 Weckgläschen:

250 g Rote Beete Knollen, gekocht
2 EL Zitronensaft
4 EL asfar Orangen-Olivenöl
100 g Fetakäse oder Ziegenfrischkäse
1 TL Rote Pfefferbeeren
1 kleine Schalotte, fein gehackt
1 EL almasol natives Olivenöl extra
200 ml passierte Tomaten
100 ml Gemüsebrühe
½ Päckchen Agar Agar oder 3 Blatt Gelatine
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
2 EL frisch geriebene Meerrettichwurzel
2 EL Rote Rettichsprossen
25 g Feldsalat (Deko)


Zubereitung – Rote Beete grob würfeln und zusammen mit dem Zitronensaft und 1 Esslöffel asfar Orangenöl circa 1 Minute in einem hohen Gefäß fein pürieren. Fetakäse in kleine Würfelchen schneiden, mit der Gabel leicht zerdrücken und mit 2 Esslöffel Orangenöl und etwas Rotem Pfeffer in einer Schüssel vermischen und marinieren.
In einem hohen Gefäß die passierten Tomaten, die Gemüsebrühe und das Agar Agar Pulver mit dem Stabmixer kurz vermischen.
Die fein geschnittenen Schalotten in 1 Esslöffel heißem Olivenöl leicht anschwitzen. Im Anschluss die vorbereiteten passierten Tomaten dazugeben und 3 Minuten unter Rühren aufkochen.
Die pürierte Rote Beete hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Meerrettichwurzel schälen, fein reiben und davon 2 gehäufte Esslöffel in die rote Masse vermischen.

Anrichten – Vier eisgekühlte Weckgläser schief auf ein Muffinblech setzen. Jeweils 1 Esslöffel von der Rote Beete Creme warm in die Weckgläser füllen.
1 Teelöffel marinierten Fetakäse darauf geben und mit 1 Esslöffel Rote Beete Creme beschichten.
Den Vorgang 3 mal wiederholen, d.h. die beiden Massen im Wechsel schichten.
Die Gläser für circa 1 bis 2 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit jeweils 2 angemachten Feldsalat Röschen und Rote Rettichsprossen garnieren.

Auf freihaendigkochen.de finden sich am Ende jeder Rezeptidee unter der Bezeichnung Geschmacksprofil stets die beschwingt beschriebenen Interpretationen der Kochresultate wieder, so auch hier: 
Geschmacksprofil – "… Die stark erdige Aroma-Komponente der Roten Beete wird durch die passierten Tomaten deutlich abgemildert. Die Rote Gemüsemischung gewinnt jedoch durch die Säure des Tomatenpürees an lebendig sommerlicher Fruchtigkeit. Diese wiederum wird unterstützt durch das Orangenöl in der Feta-Marinade. Insofern könnte diese Vorspeise auch als Einstieg für jene Feinschmecker gelten, die Rote Beete wegen ihres dominant "bodenständigen" Aromas bisher verschmäht haben. Die Cremigkeit entwickelt sich am Gaumen durch das Wechselspiel der Texturen von mariniertem Fetakäse und der roten pürierten Gemüsemischung. Das Topping bzw. die Deko mit Feldsalat, Meerrettich, Roten Rettichsprossen sowie Roten Pfefferbeeren machen diese winterliche Vorspeise im "schrägen Kostüm" nicht nur zum Hingucker, sondern verleihen ihm zudem Akzente mit angenehm verträglicher Schärfe."

Weiterhin schreibt freihaendigkochen.de:
"… statt Fetakäse schmeckt auch Ziegenfrischkäse sehr gut zu dieser Roten Gemüsecreme!" und empfiehlt außerdem fruchtigen Riesling oder Rosé als Weinbegleitung.

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de

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Donnerstag, 24. November 2016

Feldsalat mit Wildlachs, Rote Bete & Orangenöl Grün - Orange - Rot

Rezeptentwickler Stephan Schmitz meint, dass die Farben Grün, Orange und Rot bei diesem Vorspeisesalat nichts mit politisch orientierter Attitude zu tun haben. Auf seinem Foodblog freihändigkochen.de schreibt er dazu: "… Vielmehr sind es die Farben, welche in dieser Vorspeise auf angenehme und undogmatische Art und Weise für Aufmerksamkeit sorgen. Die beiden verwendeten Öle sind für das Auge wenig auffällig, dafür umso mehr für den Gaumen."
Unsere Aufmerksamkeit hat Herr Schmitz damit geweckt - gespannt und neugierig schauen wir auf die Zutaten und die Zubereitung …

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitungszeit 20 Minuten
250 g gebeizter Wildlachs „Natur“ (8 Scheiben)
1 ½ TL Kaffee-Öl (Gekauft oder selbstgemacht)
120 g Feldsalat
50 g Knolle Rote Bete, gekocht und gewürfelt
1 kleine (schwarze) Karotte, geraspelt
50 ml spanisches asfar Orangen-Olivenöl
1-2 EL Zitronensaft
½ TL Honig
Prise Meersalz und gemörserter Kubeben-Pfeffer


Zubereitung – Zuerst die Lachsscheiben einzeln auf einem großen Teller mit Kaffee-Öl beträufeln, danach wenden, sodass sie beidseitig mit Kaffee-Aroma „laminiert“ sind. Feldsalat gründlich waschen. In einem Dressing-Shaker Orangenolivenöl, Zitronensaft, Honig, Salz und Kubebenpfeffer zu einem homogenen Dressing mixen. Dressing mit geputztem Feldsalat in einer Salatschüssel mischen und kurz einwirken lassen, gegebenenfalls noch abschmecken. Darauf achten, daß die angemachten Feldsalatblätter sehr mild säuerlich bleiben um den feinen Geschmack des Orangenöls nicht zu elimenieren! Währenddessen Rote Bete Knolle in kleine circa 0,3 cm kleine Würfelchen schneiden, Karotte grob raspeln.

Anrichten – Den angemachten Feldsalat auf vier Vorspeisentellern gleichmäßig verteilen, einige vier Sträußchen für die Deko zurückbehalten. Je zwei Lachsscheiben pro Portion zu „Rosenblüten“ rollen bzw. formen und auf den angerichteten Feldsalat legen. In die Mitte einer der „Lachsblüten“ ein Sträußchen Feldsalat und in beide ein paar Rote Bete Würfelchen legen. Restliche Rote Bete Würfelchen auf den Feldsalat verteilen. Karotten-raspel auf den Tellerrändern als Deko verteilen.

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de

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Mittwoch, 2. November 2016

Gazpacho Fuego - fruchtig würziger Smoothie

Gazpacho Fuego ist eine von Koch Stephan Schmitz erdachte Smoothiekreation mit eindeutig iberischem Einschlag; präsentiert hat er sie mit weiteren ebenso außergewöhnlichen Rezepten auf seinem Foodblog freihändigkochen.de.
In seinem Einleitungstext schreibt er dazu:
"… Dieses Smoothie-Rezept ist weder heiß im thermischen noch im trigeminalen Sinne. Der Name gibt vielmehr die optische Wirkung der pürierten Rote Bete beim Eingießen des Orangensafts wieder - ein "feuriger Funkenflug" - daher nenne ich mein Smoothie-Rezept Gazpacho „Fuego“.
Achtung Food Pairing: Zwei kulinarische Paare sind der Impuls für die Kreation dieses Rezepts
Fenchel + Orange und Rote Beete + Orange …"

Zutaten für 750 ml (4 Portionen):

400 ml frischen kalten Orangensaft mit Fruchtfleisch
200 g Fenchelknolle, grob zerkleinert, ohne Strunk
1 EL spanisches asfar Orangen-Olivenöl, dieses Aromaöl verfeinert hier den Eigengeschmack
2 EL milder, weißer Balsamico-Essig, dieser boostet die Feuchtigkeit
2 Zweige Marokkanische Minze
1/2 Prise Meersalz, wenig! Darf nicht salzig schmecken, nur den Eigengeschmack verstärken!
150 g Rote Beete, gekocht (Vakuum verpackt), grob zerkleinert, nur erdig-süße Sorte verwenden

Zubereitung – Zunächst O-Saft, asfar Orangenöl, Essig und eine Mini Prise Salz zusammen mit der grob zerkleinerten Minze und der Fenchelknolle im Mixer circa 30 Sekunden auf hoher Stufe nicht zu fein pürieren – feine Fenchel-Stückchen bringen den "Pimp mit Biss" in den Gazpacho-Drink. Das Ganze in eine Karaffe umfüllen und 1 Stunde kühl stellen.

Danach grob zerkleinerte Rote Bete 1 Minute auf höchster Drehzahl sehr fein pürieren, – besser in geschlossenem Mixer, z.B. in einem Thermomix oder einem BRAUN Multiquick.

Anrichten – In Dessertbecher oder Whiskyglas zunächst etwa 30 g Rote Beete Püree einfüllen und mit dem vorbereiteten Orangen-Fenchel auf 180 g langsam auffüllen, sodass diese Gazpacho geschichtet Orange auf Rot im Glas sichtbar ist, vereinzelte kleinste Rote Bete Stückchen vermischen sich zwangsläufig mit Orangensaft und „sprühen“ wie Feuerfunken. Mit Fenchelgrünstengel und Minzeblatt dekorieren.

Der Rezeptentwickler Schmitz beschreibt seine Menükreation stets mit einer für ihn typischen Wortwahl. Zu diesem Rezept sagt er in seinem
Geschmacksprofil – "… Orange und Rote Bete gehen hier eine geschmackliche Symbiose ein. Die "fruchtig-süße Sonnenreife" trifft auf aromatisch-erdige Wurzelknolle … quasi Sonne und Erde!
Wer dieses Smoothie „Fuego“ tatsächlich nicht nur feurig im optischen Sinne möchte, gibt noch einige Tropfen Tabasco oder Jalapeño Green Sauce hinzu! Die „kühle“ Minze und der Fenchel stehen dann im Wechselspiel mit dem „heißen“ Jalapeño. Man spürt einen sogenannten trigeminalen Reiz, der sich mehr oder weniger beim Verzehr von scharfen Gewürzen auf den Schleimhäuten bemerkbar macht."

Abschliessend fügt Stephan Schmitz seiner Rezeptbeschreibung noch eine persönliche Prise "scharfen Humors" zu indem er meint:
"… Die allseits beliebte Schärfe in einigen Lebensmitteln könnte durchaus als kulinarisches Spiegelbild unserer derzeit konstant wechselhaften Umwelt verstanden werden! Irgendwie verschärft sich die Lage …. Nun denn 😉, Salut! …"

Variation – Den Orangensaft zur Hälfte mit Passionsfruchtsaftgetränk ersetzen!

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de

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