Orangenöl ist eine gelbe bis rötlich-gelbe Flüssigkeit, die auch unter den Namen Orangenschalenöl (lat. Aurantii dulcis Aetheroleum) bekannt ist.
Orangenöl wird hauptsächlich zur Aromatisierung von Lebensmitteln - wie zum Beispiel in asfar Orangen-Olivenöl - und zur Parfümierung von Haushaltsprodukten eingesetzt. Ausserdem findet es Verwendung in biologischen Holzschutzmitteln, Lackverdünnern und Etikettenentferner.
Orangenöl ist auch sehr beliebt als Aromaöl in Duftlampen. Unverdünnt wirkt Orangenöl auf der Haut reizend, allergisierend und phototoxisch, daher sollte es in konzentrierter und unverdünnter Form besser nicht auf der Haut angewendet werden.
Die Einsatzgebiete von Orangenöl sind:
• als Aromastoff in der Aromaindustrie
• als Aroma in Lebensmitteln
• zur Aromatisierung von Kosmetika
• als Duft in der Parfümerie
• Beseitigung von Teer-, Harz- und Schmierölflecken
• Entharzung von feinmechanischen Teilen wie beispielsweise alten Uhrenteilen
• als Ersatz für Terpentinöl in der Malerei und als Pinselreiniger sowie zur Verdünnung von Ölfarben
• Entfettung von Metallteilen, beispielsweise Fahrradketten, Zahnrädern oder Kugellagern.
Orangenschalenöl gibt es in zwei Hauptsorten.
Als süßes Orangenöl und als bitteres Orangenöl.
Süßes Orangenöl
Wird durch Kaltpressen der reifen Fruchtschalen der Orangenart Citrus sinensis gewonnen. Fruchtschalen sind ein Nebenprodukt der Orangensaftherstellung und fallen in großer Menge an. Das Orangenöl ist mit Abstand das am meisten produzierte ätherische Öl, die Weltjahresproduktion liegt bei ca. 20.000 Tonnen (Jahr 2002). Deutschland importierte im Jahr 2001 über 2000 Tonnen Orangenöl. Es gehört neben Nelkenblätteröl und Eukalyptusöl zu den preiswertesten ätherischen Ölen. Brasilien ist der wichtigste Produktionsort für Orangenöl, daneben sind Kalifornien, Florida und Sizilien von Bedeutung.
Bitteres Orangenöl
Wird aus den Schalen von Citrus aurantium vor allem in Sizilien und Spanien gewonnen. Es hat einen eher mandarinenartigen Duft und ein bitteres Aroma. Die Weltproduktion liegt bei ca. 10 Tonnen und es wird zur Aromatisierung von Likören und Duftwässern eingesetzt. Auch wird aus den Schalen die ebenso bittere wie berühmte, original englische Orangenmarmelade gewonnen.
Orangenöl enthält folgende Wirkstoffe:
Das (+)-Limonen ist mit über 90% Hauptbestandteil des Orangenöls. Daneben befinden sich noch die Aldehyde Octanal und Decanal, Sinensal sowie Octyl- und Nerylacetat. Die Letzteren geben dem Orangenöl sein Aroma. Der Estergehalt, der je nach Anbauregion schwankt, spielt eine wichtige Rolle in Bezug auf den Verkaufspreis.
Die Basis von asfar Orangenöl bildet ein sehr mildes natives Olivenöl extra, das auch in seiner natürlichen und nicht aromatisierten Form ein eigenständiges Geschmacksprofil aufweist. In Kombination mit dem natürlichen Aroma der Orange wird es zu einem ganz besonderen, erfrischend fruchtig schmeckenden Orangen-Olivenöl und damit zu einem vielseitig verwendbaren Lebensmittel nicht nur für die Spitzen-Gastronomie.
Ein sinnlich pures Aroma
Für asfar werden die handgepflückten Oliven sofort nach der Ernte behutsam weiterverarbeitet - ein Grund für den sehr niedrigen Säuregrad von maximal 0,3° Säure.
Das Olivenöl wird direkt, durch schonendes Pressen der Oliven gewonnen. Im Anschluss an die Kaltpressung wird es nur gereinigt und gefiltert und dann mit dem ätherischem Ölder Orange veredelt. Dieses sehr hochwertige zu 100% naturbelassene ätherische Öl wird direkt aus der Pflanze mittels Kaltpressung und ohne chemische Lösungsmittel gewonnen. Naturbelassenes ätherisches Orangenöl bietet eine Geschmacks- und
Duftvielfalt, die ein künstliches Aroma nicht aufweisen kann.